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  Der traditionelle Brandenburg-Tag. 
 
Am 7. September 2002 fand in Neuruppin der traditionelle Brandenburg-Tag statt.

Wie in jedem Jahr konnte vielen interessierten Besuchern des Landesfestes die Erzeugnisse und Leistungen der Landesvermessung und Geobasisinformation Brandenburg vorgestellt und erläutert werden.


Auch die seit Jahren beliebte "Amtliche Körperhöhenmessung" wurde wieder mit großem Anklang bei Jung und Alt durchgeführt. Moderne geodätischen Instrumente stellten 'ihre' Leistungsfähigkeit einmal anders unter Beweis.
Quelle: fr. Ints. int


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  Brandenburg-Tag 2002  7.September in Neuruppin

Die berühmten Neuruppiner Bilderbogen hatten die Headlinefinder des Brandenburg-Tages 2002 wohl im Sinn, als sie den 7. Brandenburg-Tag mit der Überschrift versahen: Ein Tag wie aus dem Bilderbuch! Das Landesfest in der Stadt der Bilderbogen.

Die Sintflut, die im August über Sachsen hineingebrochen war und auch Teile Sachsen-Anhalts und Brandenburgs in Seenlandschaften verwandelt hatte, stellte das große Fest in Frage: Feiern, wenn viele Menschen das nötigste verloren hatten?

In Brandenburg hatten unzählige Helfer verhindert, dass die Flut ähnliche Schäden wie in Sachsen verursachen konnte. So erhielt der Brandenburg-Tag 2002 zwei neue Inhalte: Solidarität mit denen, die Hab und Gut verloren hatten, und Dankbarkeit gegenüber den Menschen, die Tag und Nacht den Wassermassen trotzten.
Feiern und Dank sagen, finanzielle Hilfe und Fröhlichkeit sollten zu einer Einheit finden.

200.000 Menschen erwartete die Fontanestadt. Sieben Mal mehr, als sie selbst Einwohner hat. Vier große Plätze, die Uferpromenade, das Gelände um das Rathaus, der historische Tempelgarten, die ein Kilometer lange Karl-Marx-Straße - alles sollte sich in eine einzige große Festspielmeile verwandeln. 20 Bühnen, mehr als 1.000 Künstler, Hunderte Stände, Zelte für Veranstaltungen und Kindertheater, 90.000 Parkplätze, ein reibungsloser Busshuttle von den Parkplätzen zur Innenstadt, ein verkehrsleitsystem, Tausende Abwasseranschlüsse, Stromverbindungen - all das war bei der Vorbereitung zu bedenken, zu organisieren und umzusetzen.
Es gelang!
Selbst die von Natur aus skeptischen oder sagen wir besser, mehr kritischen als euphorischen Neuruppiner waren voll des Lobes.

Auch Altrocker Udo Lindenberg ließ während der Abschlussveranstaltung auf der Bühne im Ruppiner See seinen Emotionen freien Lauf: "Zum ersten Mal in Neuruppin. Ich finde das so geil. Ich komme jetzt fast täglich zu Euch ..." Dann dankte er den Deichkämpfern für die "viele Maloche". Wie Lindenberg versuchte jeder der auftretenden Künstler diesem DANKEFEST auch sein DANKE hinzuzufügen.

So verzichteten die Kelly-Family, Gerhard Schöne, Katja Ebstein, Petra Zieger, Dirk Zöllner, Wolfgang Ziegler, Ayman, Touché, Dirk Michaelis und nicht zuletzt "Udo" auf ihere Gage. Vielleicht war manchem in Erinnerung, wie ihr Kollege, der Nestor der Schauspielkunst Wolfgang Hoppe, am Elbufer stand und mit Sandsäcken versuchte, seine Stadt Dresden vor den Fluten zu schützen.

Als ein fast endloses Feuerwerk über dem Ruppiner See den Brandenburg-Tag abschloss, hatte ein Tag sein Ende gefunden, der voller Fröhlichkeit und Erlebnissen war.
Etwa 230.000 Besucher hatten die hölzernen Stadttore, die das Festgebiet symbolisch einschlossen, durchschritten, um in die frühklassizistische Innenstadt zu gelangen, waren von Bühne zu Bühne gebummelt, hatten hier und dort hineingeschaut, diese und jene Information von so manchem Brandenburger Verein aufgenommen oder sich von den Darbieutngen der Neuruppiner Partnerstädte auf der Bühne mit dem Namen "WELTMARKT" unterhalten lassen.
Das ORB-Fernsehen, Antenne Brandenburg, BB Radio, brillierten nicht nur mit ihren bekanntesten Moderatoren, sie konnten auch vermelden, dass die Spendenaktion, Geld für ein Kinderhaus im zerstörten Pirna zu sammeln, 60.000 Euro erbrachte. Die Musikakademie Rheinsberg ünterstützte die Sammlung mit ihren Mitteln. Sie veranstaltete in der neuruppiner Pfarrkirche ein Benefizkonzert mit Mozarts Bastien und Bastienne. Die Landesregie-rung gab aus ihrem Spendentopf noch einmal 200.000 € zu.

Auch die AZUBI-Initiative von BB Radio, Märkischer Allgemeiner Zeitung und brandenburger Unternehmen, die siebenhundert Schulabgängern eine Lehrstelle vermittelte, war auf ganz andere Weise ein voller Erfolg. Ministerpräsident Matthias Platzeck dazu: "Das ist die beste Meldung des Tages. Siebenhundert junge Menschen mehr, die das Land nicht verlassen."

Die 1.000 Perlen der Mark, die sich an diesem denkwürdigen Brandenburg-Tag 2002 in ihren unterschiedlichsten Farben präsentierten, zeigten, dass Frohsinn und Nachdenklichkeit durchaus zwei Seiten EINER Medaille sind.

Quelle: MBringmann


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 Die Bilder 
 http://www.bbradio.de/events/brbtag/fotos1.htm          2002 
 http://www.aktionsbuendnis.brandenburg.de/sixcms/detail.php/102220         2003 
 http://www.brandenburg-tag.brandenburg.de/anreise-index.html        2003 
   

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